Der Klimawandel schlägt auch deutschen Versicherern auf die Bilanzen und es kommt noch schlimmer. Das belegen aktuelle Zahlen, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin vorstellte.
Danach verdoppelte sich 2010 die Anzahl der Schäden durch Naturgewalten in Deutschland auf insgesamt 1,3 Millionen Ereignisse. Um die Schäden zu regulieren, mussten deutsche Hausratversicherungen und Wohngebäudeversicherungen im vergangenen Jahr insgesamt 1,5 Milliarden Euro zahlen. Höhere Ausgaben seien zuletzt im Kyrill-Jahr 2007 und beim Elbe-Hochwasser 2002 entstanden, teilt der GDV mit.
Versicherungen: Keine Entwarnung für dieses Jahr
Und es gibt keine Entwarnung. So kam die GDV Klimastudie, die im Mai dieses Jahres veröffentlichte wurde, zu dem Schluss, dass extreme Hochwasserereignisse, die heute alle 50 Jahre wiederkehren, zukünftig alle 25 Jahre auftreten könnten. Auch extreme Stürme würden in Zukunft öfter auftreten und deutlich größere Schäden an Gebäuden verursachen als heute, warnen die Versicherer.
Für Versicherungskunden bedeutet das: Der Klimawandel lässt vor allem für die Wohngebäudeversicherung und die Kaskoversicherung werden die Beiträge steigen.

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