Immer mehr Deutsche setzen auf eine Rechtsschutzversicherung. Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) verzichten außerdem ein großer Teil der Deutschen wegen Kostengründen auf den Gang vors Gericht.
71 Prozent der Deutschen verzichten aus Angst vor den Kosten bei einem Rechtsstreit darauf, einen Anwalt einzuschalten. Dabei fühlt sich der größte Teil der Befragten bei einem solchen Streit überfordert: Sie wissen im ersten Moment nicht, was sie tun sollen.
Der Vorsitzende der Kommission Rechtsschutzversicherung im GDV, Horrion, sagt dazu: "Rechtsschutzversicherer tragen den Wünschen der Kunden Rechnung. Sie übernehmen immer stärker auch die Lotsenfunktion bei rechtlichen Angelegenheiten." Dabei steigt auch die Anzahl der Rechtsschutzverträge. 2007 waren es noch 20,47 Millionen Verträge. Zu 2012 stieg die Anzahl auf 21,20 Millionen an.
Horrion zufolge erwarten die Versicherten allerdings noch mehr von ihrem Rechtsschutz: "Neben der Empfehlung von qualifizierten Anwälten in der Nähe bieten Rechtsschutzversicherer weitere Serviceleistungen an. So erhalten die Kunden sofort eine Einschätzung ihres rechtlichen Problems und sie bekommen auch alternative Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt, wie etwa Mediation."

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