Die Interessenvertretung der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland kritisiert laut "Heise Online" die geplante Quotenregelung zur elektronischen Gesundheitskarte. Demnach soll den Kassen Verwaltungsmittel gekürzt werden, wenn bis zum Jahresende 2012 nicht 70 Prozent der Versicherten die neue Karte besitzen.
Die Vertretung der Krankenkassen stuft die Ausgabequote im Versorgungsstrukturgesetz als unrealistisch ein. Laut Gesetzesentwurf müssten demnach im kommenden Jahr etwa 48 Millionen Karten produziert werden. Jedoch könnten die Kartenhersteller die nötigen Stückzahlen nicht rechtzeitig produzieren. Wie das Nachrichtenportal berichtet, halten die gesetzlichen Krankenkassen höchstens eine Quote von 50 Prozent realisierbar.
Die Vorteile der elektronischen Gesundheitskarte
Zur Zeit arbeiten die Kassen darauf hin, bis zum Ende 2011 mindestens 10 Prozent ihrer Versicherten mit der elektronischen Gesundheitskarte auszustatten. Auf ihr sind Patientendaten gespeichert. So stehen sie jedem behandelnden Arzt zur Verfügung. Dadurch sollen Behandlungen verbessert, Doppeluntersuchungen vermieden und Kosten gespart werden.

BGH-Urteil: Reise-Umbuchungen bleiben teuer
Der BGH hat ein wichtiges Urteil in Sachen Reiseum...
mehr