Die deutschen Versicherer stoßen immer wieder auf nicht plausible Schadenmeldungen bei Blitz- oder Überspannungsschäden an Heizungen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erinnert, dass Versicherungsbetrug Folgen für die Versicherten hat.
Laut dem GDV kommt es zum Beginn der Heizungsperiode verstärkt zu Schadensmeldungen bei Heizungssteuerungen. Dabei soll es sich bei einem Großteil um Blitz- oder Überspannungsschäden handeln. Allerdings zeigten Prüfungen durch die Versicherer, dass dies bei 30 Prozent nicht zutrifft.
Jörg von Fürstenwerth vom GDV sagt dazu: "Immer mehr Versicherer lassen solche Schäden begutachten, um zu prüfen, ob die geforderte Leistung berechtigt ist. In manchen Fällen handelt es sich sogar um Versicherungsbetrug." Ein solcher Betrug hat Folgen: So können die Versicherer den Vertrag kündigen oder Anzeige erstatten.
Neben Blitz- oder Überspannungsschäden kann es sich bei Schäden an der Heizung auch um Verschleiß oder einen anderen technischen Defekt handeln. Die Versicherer kommen hier nicht für die Schäden auf. Der GDV rät den Versicherten, die Wohngebäudeversicherung zu kontaktieren bevor sie einen Heizungsmonteur beauftragen.

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