Die Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BaFin) hat eine Sonderprüfung gegen den Versicherungskonzern Ergo eingeleitet. Man fordere eine Aufklärung der Themen, die seit Wochen die Medien bestimmen. Dies erfuhr das "Handelsblatt" aus der Behörde.
"Die BaFin steht zu den aktuellen Themen der Medienberichterstattung über Ergo mit dem Unternehmen in engem und regelmäßigen Kontakt", bestätigte eine Sprecherin gegenüber der Zeitung. Außerdem lasse man sich über die Vorkommnisse ausführlich berichten und werde die Fakten gegebenenfalls auch vor Ort prüfen.
Ergo um Entschädigung bemüht
Mit der Sonderprüfung reagiert die BaFin damit auf die jüngsten Skandalmeldungen des Versicherungsunternehmens. Durch Berichte über Sexpartys, Betrugsvorwürfe und falsche Riesterverträge stand das Unternehmen in den letzten Wochen in den Schlagzeilen. Ergo hat bereits eine Entschädigung angekündigt und sich in Zeitungsanzeigen öffentlich entschuldigt.

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