Die Schadsoftware "DNS-Changer" kann Nutzern von Online-Banking das Leben schwer machen. Denn ab März kann man mit infizierten Computern keine Webseiten mehr aufrufen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät zu einer Überprüfung von Computern.
Wenn der Computer mit der Schadsoftware "DNS-Changer" infiziert ist, wird der Nutzer durch die Manipulation der Netzwerkkonfiguration von legalen Webseiten unbemerkt auf Webseiten mit kriminellem Hintergrund weitergeleitet. Die Software wurde durch ein Botnetz verbreitet.
Die amerikanische Bundespolizei FBI und europäischen Ermittlungsbehörden verhafteten die Betreiber des Netzes laut dem BSI im November 2011. Das FBI ersetzte die manipulierten DNS-Server durch korrekt arbeitende DNS-Server. Diese sollen am 8. März 2012 ausgeschaltet werden. Nutzer von infizierten Computern können dann keine Webseiten mehr im Internet aufrufen. Damit können Bankkunden diese Computer natürlich nicht mehr zum Online-Banking nutzen.
Das BSI empfiehlt den eigenen Computer auf eine Infizierung zu überprüfen. Dazu stellt das Bundesamt zusammen mit dem Bundeskriminalamt und der Telekom die Webseite www.dns-ok.de zur Verfügung. Wenn der Computer infiziert ist, erhält der Nutzer beim Aufruf der Webseite eine Warnmeldung samt Empfehlung zur Entfernung der Schadsoftware.
Computernutzer sollten die Software und Antivirenprogramme ihrer Computer immer auf den neusten Stand halten. Außerdem sollten sie E-Mails, die persönliche Daten verlangen, nie beantworten.

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