Die Gesamtzahl der deutschen Kreditinstitute sank 2009 um 48 auf 2.121. Im Vorjahr gab es noch 2.169 Banken in Deutschland. Das entspricht nach Angaben der Deutschen Bundesbank einem Rückgang von 2,2 Prozent.
Insgesamt verzeichnete die Bundesbank im vergangenen Jahr 32 Zugänge sowie 80 Abgänge bei den Finanzinstituten. Von den Abgängen sind allein 40 auf Fusionen innerhalb der Genossenschaftsbanken zurückzuführen. Bei den Sparkassen verschmolzen sieben Institute mit anderen Kassen.
Weniger inländische Zweigstellen
Im vergangenen Jahr dünnten die Banken ihre Geschäftsstellen weiter aus. Um 124 auf 39.441 verringert sich die Anzahl der Filialen in Deutschland. Die öffentlich-rechtlichen Institute wie Landesbanken und Sparkassen haben mit 13.741 Fililalen weiterhin das dichteste Filialnetz in Deutschland. Nur etwas niedriger ist der Anteil des genossenschaftlichen Sektors mit 12.155 Zweigstellen.
Gegen den Trend erhöhte sich der Anteil der Geschäftsstellen bei den Kreditbanken im vergangenen Jahr deutlich. Die Anzahl der Zweigstellen stieg um 213 Filialen auf 11.519. Auch die privaten Bausparkassen bauten ihr Filialnetz mit 48 zusätzlichen Zweigstellen weiter auf 1.223 Geschäftsstellen aus.
Deutsche Banken reduzieren Auslandstätigkeit
Ebenso reduzierte sich die Ausländstätigkeit deutscher Kreditinstitute. Zählte die Deutsche Bundesbank Ende 2008 noch 275 Auslandsfilialen, waren es Ende 2009 nur 253. Von diesen befindet sich der überwiegende Teil in Europa.

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