Mit dem Online-Banking-Angebot RaboDirect wirbt die niederländische Rabobank jetzt auch um deutsche Privatkunden. Im Angebot der Genossenschaftsbank: Ein Tagesgeld ohne tägliche Verfügbarkeit. Das soll bessere Zinsen bringen.
Tagesgeld muss nicht täglich verfügbar sein: Davon geht die niederländische Rabobank aus. Deshalb bietet deren Tochter RaboDirect (www.rabodirect.de) jetzt in Deutschland Tagesgeld mit 30 beziehungsweise 90 Tagen Vorlaufzeit zur Verfügbarkeit an. Die Zinssätze liegen zum Start bei 2,55 Prozent p.a. (RaboSpar30) und 2,7 Prozent (RaboSpar90). Wer auf tägliche Verfügbarkeit Wert legt, bekommt 2,4 Prozent auf normales Tagesgeld. Neben diesen kurzfristigen Sparanlagen bietet die RaboDirect auch Festgeld an.
Landwirtschaftliche Genossenschaftsbank
Mit der Direktbanktochter RaboDirect drängt die neiderländische Rabobank auf den deutschen Privatkundenmarkt. Seit 1984 finanziert die Rabobank In Deutschland Firmenkunden. Der Akzent liege vor allem im Agrar- und Nahrungsmittelsektor, teilt die Rabobank mit. Sie entstand 1896 in den Niederlanden als landwirtschaftliche Genossenschaftsbank, vergleichbar den hiesigen Raiffeisenbanken.
RaboDirect Marktführer in Belgien
Das Geschäftsmodell der RaboDirect hat die Rabobank bereits in Belgien ausprobiert. Dort sei man innerhalb von zehn Jahren Marktführer unter den Online-Banking-Angeboten geworden, heißt es in einer Mitteilung der Bank zum Marktstart von RaboDirect in Deutschland. Die RaboBank ist in 47 Ländern aktiv. Das Privatkundenangebot RaboDirect gibt es neben Deutschland und Belgien in Irland, Polen, Australien und Neuseeland.
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