Die Noa-Bank nimmt kein Geld mehr entgegen. Wie der Berliner "Tagesspiegel" berichtet, informierte die Bank ihre Bestandskunden per E-Mail, dass sie kein Geld mehr auf ihr Tages- bzw. Festgeldkonto einzahlen können. Bereits im Mai stoppte die Noa-Bank den Verkauf von neuen Festgeldkonten.
Geldanlage verwehrt
Ursache für den Annahmestopp bei den Geldanlageprodukten ist die fehlende Kreditnachfrage bei der Noa-Bank. Rund 15.000 Kunden haben bei der Bank 290 Millionen Euro angelegt. Die Noa-Bank hat aber erst 61 Millionen Euro an Kreditnehmer verliehen. Das ist zu wenig, um die vergleichsweise hohen Tages- und Festgeldzinsen zu erwirtschaften.
Bei der Noa-Bank wählt der Kunde aus, welche Unternehmen er mit seinem Geld durch einen Kredit unterstützt. Neben regionaler Förderung kann man sein Geld auch in Umweltschutz, im Gesundheitswesen oder Kulturbereich anlegen.
Situation für Bestandskunden unproblematisch
Für Bestandskunden ist die Situation unproblematisch. Peter Lischke von der Verbraucherzentrale Berlin verweist darauf, dass man sein Geld jederzeit abheben könne. Zudem garantiere die staatliche Einlagensicherung Beträge bis zu 50.000 Euro. "Mehr als 50.000 Euro sollte man bei diesem Institut auf keinen Fall anlegen", sagte Lischke dem "Tagesspiegel".

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