Das Konsumklima in Deutschland bleibt im September stabil. Laut der GfK-Gruppe sinken jedoch Konjunkturerwartung und Anschaffungsneigung der Deutschen.
Wie schon im August sinkt die Konjunkturerwartung auch im September. Nach einem Verlust von 8,6 Punkten liegt der Indikator hier nun bei 4,8 Zählern. Laut der GfK-Gruppe liegt das an der anhaltenden Schuldenkrise und der Angst der Verbraucher, dass sie auf die Realwirtschaft übergreifen könnte.
Auch bei der Anschaffungsneigung gibt es Verluste. Nachdem der Indikator um 7,2 Zähler zurückgegangen ist, liegt er mit einem aktuellen Stand von 29,7 Punkten auf Vorjahresniveau. Auch hier sieht die GfK-Gruppe die Schuldenkrise als Ursache. Laut der Gruppe haben die Verbraucher das Vertrauen in die Politik verloren. Dies spiegelt sich auch in der Kosumneigung wieder.
Plus bei der Einkommenserwartung
Bei der Einkommenserwartung gibt es ein Plus bei den Punkten. Nach einem Zuwachs von 7,5 Punkten liegt der Indikator nun bei 35,1 Zählern. Der Gfk-Gruppe zufolge liegt dies an der stabilen Beschäftigungslage in Deutschland und den steigenden Reallöhnen vieler Arbeitnehmer.
Der Gesamtindikator für September liegt bei 5,2 Punkten. Die GfK-Gruppe erwartet hier keine Veränderung für den Oktober. Die Gfk-Gruppe führt die Konsumklimastudie seit 1980 durch. Dafür befragt sie monatlich 2.000 Verbraucher im Auftrag der EU-Kommission.

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