Die Finanzagentur des Bundes hat die Konten von zehntausenden Privatkunden gekündigt. Laut "Financial Times Deutschland" geht es dabei um das Geldwäschegesetz.
Seit Januar 2012 ist das Gesetz in Kraft. Dadurch müssen Kunden bei der Kontoeröffnung bei der Finanzagentur Daten wie Geburtsort und Staatsangehörigkeit angeben. Dies war vorher nicht der Fall. Kunden konnten bei der Behörde kostenlos ein Schuldbuchkonto für Bundeswertpapiere eröffnen und mussten nur wenige Daten preisgeben.
Die Finanzagentur schickte zwei Kundenschreiben an Kontoinhaber, bei denen die Daten fehlten. Nicht alle reagierten. Deshalb hat die Behörde laut "Financial Times Deutschland" nun 40.000 Konten von Privatkunden gekündigt.
Dabei seien die Konten jedoch nicht aufgelöst. Die Kunden kämen weiterhin an ihr Geld, könnten jedoch keine neuen Papiere mehr einlagern. Außerdem sei es nicht möglich, die verlangten Informationen nachzureichen. Nur eine Neueröffnung eines Kontos sei möglich.

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