Was können Verbraucher tun, wenn Schneemassen das Dach der eigenen vier Wände zum Einsturz bringen? Banktip erklärt den Versicherungsschutz.
Wenn es schneit, können Eigenheimbesitzern schnell hohe Kosten entstehen. Vor allem, wenn die Schneemassen auf dem Dach liegen und dieses zum Einstürzen bringen.
Nach Angaben des Gesamtverbandes Deutscher Versicherer (GDV) sollten Hausbesitzer gerade bei Schneefall öfter einen Blick auf das eigene Dach werfen. Die sich darauf befindliche Schneeschicht mutet zwar winterlich romantisch an, kann aber schnell zum Kostenfaktor werden.
Schnee kann schwer werden
Dem GDV zufolge, sei das Gewicht des Schnees nicht zu unterschätzen. Eine grobe Rechnung des Gesamtverbandes zeigt auf, dass eine zehn Zentimeter dicke Schneeschicht, je nach Grad der Vereisung und des Wassergehaltes, mehr als 100 Kilogramm pro Quadratmeter wiegen kann.
Ob ein Dach dieses Gewicht trägt, müssen laut dem GDV die Hausbesitzer selbst feststellen. Dabei kann ein örtlicher Dachdeckerinnungsbetrieb oder die Feuerwehr hilfreich sein. Sie können die Betroffenen beraten.
Dach von Profis reinigen lassen
Keinesfalls sollten die Eigenheimbesitzer den Schnee selbst vom Dach entfernen. Diese Aufräumaktion birgt ein hohes Verletzungsrisiko. Eine Dachreinigungsfirma kann den Betroffenen bei der Entfernung des Schnees helfen.
Elementarschadenversicherung
Doch was ist, wenn das Dach dem Gewicht des Schnees trotz Vorkehrungen nicht standhält? Welche Versicherung deckt einen möglichen Schaden durch hohes Schneeaufkommen ab? Nach Angaben des GDV lohnt sich eine Elementarschadenversicherung. Die Police versichert Beschädigungen, die durch Schnee verursacht werden. Die Elementarschadenversicherung deckelt auch Schäden bei anderen Naturkatastrophen, wie etwa Überschwemmung. Dies erklärte Banktip in dem Ratgeber "Versicherung: Wer zahlt bei Überschwemmung?". Eigenheimbesitzer sollten laut Angaben des GDV über eine Elementarschadenversicherung nachdenken und Tarife vergleichen.

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