Online-Banking: Angst vor Sicherheitsrisiken 

Die Mehrheit der Verbraucher befürchtet noch immer Sicherheitsrisiken beim Online-Banking. Für 64 Prozent der Bankkunden sind Sicherheitslücken der wichtigste Grund, Banktransaktionen nicht online durchzuführen. Dies ergab die Trendstudie "Bankpräferenzen" des Consulting- und Softwarehauses PPI AG in Kooperation mit Handelsblatt.com und dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.

Vor allem die Angst vor PIN-Diebstahl (Phishing), führt dazu, dass Bankkunden ihre Geldgeschäfte weiterhin in der Filiale erledigen. Vier von zehn "Online-Banking-Verweigerern" befürchten zudem, dass die Banken keine Haftung bei Online-Geschäften übernehmen.

Die Angst, für den entstandenen Schaden selbst aufzukommen, ist allerdings unbegründet: Das europäische Parlament hat 2007 die Zahlungsverkehrsdirektive (PSD) verabschiedet, in der die Position des Kunden gestärkt wird. Im November 2009 wird die PSD in nationales Recht umgesetzt. Zukünftig haftet der Internet-Nutzer lediglich bei grober Fahrlässigkeit - und das zusätzlich begrenzt auf eine Höhe von 150 Euro.

"Dies ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, sagt der Vorstandsvorsitzende der PPI AG, Uwe Prieß. Es wäre wünschenswert, wenn der Gesetzgeber darüber hinaus weitere Maßnahmen ergreift, um das Bedürfnis der Kunden nach Sicherheit weiter zu verbessern. Gleichzeitig sind die Verbände aufgefordert, flankierende Vertragsgestaltungen zu entwerfen, so dass auch hier die Transparenz für den Online-Nutzer verbessert wird. Das bietet Chancen für alle Beteiligten am Online-Banking".

Um nun die letzten Vorbehalte der Bankkunden gegenüber Online-Banking abzubauen, investieren immer mehr Kreditinstitute in verbesserte technische Verfahren. Beispielsweise haben viele Banken das als bisher sicherer geltende iTAN-Verfahren bereits abgelöst und durch ein Kartenlesegerät mit elektronischer Signatur ersetzt. Darüber hinaus bieten dynamische TAN-Generatoren sowie SMS-TAN erheblich mehr Sicherheit bei Online-Transaktionen. Um die Akzeptanz der Verfahren zu steigern, stellen Kreditinstitute die nötige Hardware vereinzelt kostenlos zur Verfügung. "Banken die bis jetzt mit ihrer Technik noch nicht auf diesen Zug aufgesprungen sind, sollten dies schnellstmöglich tun", erklärt Uwe Prieß.

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